Sat
27.5.23 19:30
Uhr
Andermatt
Konzerthalle

Piotr Beczala

alle konzerte
Tour #

Über das Programm

Piotr Beczala erkrankt – der weltbekannte Tenor Martin Muehle springt ein

Piotr Beczala ist leider erkrankt und kann sein Konzert in der Andermatt Konzerthalle am 27. Mai kurzfristig nicht singen. Wir bedauern dies sehr, wünschen ihm gute Besserung und freuen uns ungemein, dass wir Ihnen an seiner Stelle einen ebenfalls weltweit bekannten Tenor allererster Güte präsentieren dürfen: Mit Martin Muehle übernimmt ein Tenor, der sich insbesondere durch seine dramatische Intensität und sein stimmliches Können in den anspruchsvollsten Tenorrollen auszeichnet.

Ein begeistertes Publikum konnte ihn unter anderem bereits an der Deutschen Oper Berlin, am Teatro Real Madrid, an der Bayerischen Staatsoper in München, an der Opéra National de Paris, an der Oper Frankfurt, der Seattle Opera, bei den Bregenzer Festspielen und in der Arena di Verona erleben. Wir sind glücklich, dass wir den deutsch-brasilianischen Sänger mit seiner Ausnahmestimme kurzfristig engagieren konnten und freuen uns, das geplante Programm – bis auf zwei Arien – unverändert beibehalten zu können.

Sämtliche Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Besetzung

MARTINMUEHLE, Tenor
SYLVIA D’ERAMO, Sopran
SWISS ORCHESTRA
LENA-LISA WÜSTENDÖRFER,
Leitung

Konzertprogramm

GIUSEPPE VERDI
Ouvertüre (La forza del destino)

GEORGES BIZET
Nr. 6 Duett Micaëla / Don José (Carmen)

GEORGES BIZET
La fleur que tu m’avais jetée (Carmen)

GUSTAVE CHARPENTIER
Depuis le jour (Louise)

GIACOMO PUCCINI
O mio babbino (Gianni Schicchi)

FRANZLEHAR
Dein ist mein ganzes Herz

GIACOMO PUCCINI
«Recondita armonia» (Tosca)

GIACOMO PUCCINI
«Mario Mario! Mario!… Son qui» (Tosca)

GIACOMO PUCCINI
«E lucevan le stelle» (Tosca)

ANTONÍN DVOŘÁK
«Song to the Moon» (Rusalka)

GIACOMOPUCCINI
«Nessun dorma» (Turandot)

Spielort

Konzerthalle

Andermatt

Anfahrt

Details zur Anreise finden Sie auf der Website von ANDERMATT MUSIC.

Barrierefreiheit

Die Andermatt Konzerthalle ist barrierefrei zugänglich. Rollstuhltickets erhalten Sie per E-Mail an info@andermattmusic.ch oder bei den Andermatt Alpine Apartments unter der +41 41 888 78 00.

Menschen mit eingeschränkter Mobilität werden die Sitzplätze auf dem Balkon empfohlen. Bei Kammermusikkonzerten und Konzerten mit Neuer Volksmusik wird in der Regel nicht tribüniert bestuhlt: Hier sind sämtliche Plätze stufenlos erreichbar.

Die Andermatt Konzerthalle verfügt über eine induktive Höranlage.

Garderobe

Abendkasse

Die Abendkasse öffnet 1 Stunde vor Konzertbeginn.

Einlass

Einlass in den Konzertsaal ist 30 Minuten vor Konzertbeginn. Verspäteter Einlass ist nur während des Applaus zwischen den Stücken und auf Anleitung des Saalpersonals möglich.

Ermässigungen

Ermässigungen gibt es für Kinder, Schüler*innen, Studierende und Lernende, für Urner*innen, Owner sowie Mitglieder des GotthardMemberClub. Details über die Vergünstigungen finden Sie hier.

Martin Muehle, Tenor

Die Höhepunkte der Saison 2022/23 sind Calaf in Barrie Koskys Neuinszenierung von Turandot an der Niederländischen Nationaloper unter der Leitung von Lorenzo Viotti, Des Grieux (Manon Lescaut) an der Deutschen Oper Berlin und Calaf am Teatro Real Madrid. Er sang außerdem die Titelpartie in Andrea Chenier an der Opéra de Monte-Carlo und Don José (Carmen) an der Staatsoper Stuttgart. Im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals 2023 wird er in der Elphliharmonie Webbers Requiem singen.

In der Spielzeit 2021-22 gab Martin Muehle sein Debüt als Verdis Otello in einer Neuinszenierung an der Staatsoper Hannover. Es folgten eine Neuproduktion von Wagners Lohengrin in Leipzig, Pollione (Norma) und Cavaradossi (Tosca) in Stuttgart, Don José (Carmen) an der Oper Köln und Radames (Aida) beim Savonlinna Opera Festival in Finnland.

In der Saison 2020-21 war Martin Muehle als Luigi in Giacomo Puccinis Il Tabarro an der Bayerischen Staatsoper in München zu erleben. Bereits im Frühjahr 2021 gab er sein Hausdebüt am Maggio Musicale Fiorentino als Maurizio in Adriana Lecouvreur. In der Rolle des Chevalier Renato des Grieux in Puccinis Manon Lescaut hatte er im Herbst 2020 sein Debüt an der Oper Frankfurt.

Martin Muehle kehrte zu Beginn der Saison 2019-20 an die Oper Köln zurück (Don José). Es folgte sein Debüt am Gran Teatro del Liceu in Barcelona als Turiddu in Mascagnis Cavelleria rusticana und Canio in Leoncavallos Pagliacci unter der Leitung von Henrik Nánási. An die Deutsche Oper Berlin kehrte er in der Titelrolle von Giordanos Andrea Chénier zurück, eine Rolle, die er auch in früheren Spielzeiten am Teatro Comunale di Modena, Teatro Regio di Parma, Teatro Reggio di Emilia, Teatro di Piacenza und am Nationaltheater in Prag verkörperte. Viele geplante Projekte, beispielsweise sein Hausdebüt am Grand Théâtre de Genève (Calaf), eine Neuproduktion von Tschaikowskys Pique Dame (Hermann) an der Deutschen Oper Berlin, Don José am Bolschoi-Theater Moskau oder Canio an der Israeli Opera in Tel Aviv, fielen der COVID-19-Pandemie zum Opfer.

In den vergangenen Spielzeiten sang er Don José in Bizets Carmen an der Staatsoper Hamburg und am Bolschoi-Theater, wo Tugan Sokhiev die musikalische Leitung innehatte. Er gab sein US- und Hausdebüt an der Seattle Opera als Manrico in Verdis Il trovatore und kehrte an die Oper Köln als Calaf in Turandot zurück, eine Rolle, die er auch an der Deutschen Oper Berlin sang. Außerdem trat er erneut im Teatro Massimo in Palermo als Canio unter der Leitung von Daniel Oren auf und debütierte in der Arena di Verona in den Rollen des Don José und Radames in Verdis Aida.

Weitere Höhepunkte der letzten Spielzeiten waren sein Rollen- und Hausdebüt als Maurizio in Cileas Adriana Lecouvreur an der Seite von Angela Gheorgiu am Teatro Massimo in Palermo, sein Rollendebüt als Manrico in einer Neuproduktion von Il trovatore in Bern sowie sein Rollendebüt in der Titelrolle von Wagners Lohengrin in einer Neuproduktion von Vincent Boussard am Theater St. Gallen. Außerdem sang er den Don José am Nationaltheater Prag, in Bern, bei den Bregenzer Festspielen 2017 und 2018, an der Oper Graz, am Nationaltheater Mannheim, am Theater St. Gallen und in Buenos Aires.

Martin Muehle war zwischen 2013 bis 2015 Mitglied des Ensembles am Nationaltheater Mannheim wo er Rollen wie Hagenbach in Catalanis La Wally, Faust in Berlioz’ La damnation de Faust, Gabriele Adorno in Verdis Simone Boccanegra, Calaf in Turandot, Pinkerton in Madama Butterfly, die Titelrolle in einer Neuproduktion von Verdis Stiffelio, Fritz in Schrekers Der ferne Klang sowie die Titelrolle in Wagners Lohengrin verkörperte.

Weitere Engagements in der Vergangenheit umfassen Andrea Chénier am Teatro Petruzelli in Bari, Des Grieux in Puccinis Manon Lescaut in São Paolo, Faust in Arrigo Boitos Mefistofele und Arrigo in Verdis I Vespri Siciliani am Theater Freiburg, Pollione in Bellinis Norma am Theater St. Gallen, Luigi in Puccinis Il tabarro am Theater Bielefeld, Radames in Aida in der Oper im Steinbruch, Siegmund in Wagners Die Walküre am Theater Detmold und Calaf am Teatro Filarmonico in Verona. In Südamerika machte sich Martin Muehle mit Rollen wie Turiddu in Brasilia und Siegmund in Die Walküre in La Plata und am Theatro Municipal in São Paulo einen Namen, wo er auch Alfonso in Korngolds Violanta und Guido in Zemlinskys Eine florentinische Tragödie sang.

Er konzertierte als Solist in Verdis Requiem mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester und Rundfunkchor Berlin unter der Leitung von Simon Halsey in der Berliner Philharmonie sowie im Gewandhaus zu Leipzig mit dem MDR-Sinfonieorchester. Unter der Leitung von Dan Ettinger sang er Mahlers Das Lied von der Erde in Mannheim. Außerdem arbeitete er mit dem Croatian Radio Symphony Orchestra in Zagreb zusammen und sang Gounods Cäcilienmesse im Theatro Municipal in São Paulo sowie Beethovens 9. Sinfonie in der Kathedrale von Porto Alegre und im Palácio das Artes in Belo Horizonte.

In der von der Kritik hochgelobten Naxos-Einspielung von Zandonais Francesca da Rimini, mit dem Philharmonischen Orchester Freiburg unter der Leitung von Fabrice Bollon, ist er in der Rolle des Paolo il Bello zu hören.

Martin Muehle wurde in Porto Alegre in Brasilien geboren und studierte an der Musikhochschule in Lübeck.

Sylvia D’Eramo, Sopran

Sylvia D’Eramo ist Absolventin der Yale School of Music und hatte kürzlich ihre letzte Saison als Mitglied des Metropolitan Opera Lindemann Young Artist Development Program. Die junge lyrische Sopranistin ist unter anderem bereits erfolgreich an der MET, der Santa Fe Opera, der Palm Beach Opera, der Lyric Opera Kansas City und mit dem Philadelphia Orchestra aufgetreten. Im Sommer 2022 kehrte sie als Hauptdarstellerin an die Santa Fe Opera zurück und gab ihr vielbeachtetes Rollendebüt als Micaëla in Carmen.

In der kommenden Spielzeit 2022/23 kehrt Sylvia als Kitty/Vanessa in einer Weltpremiere der Neuproduktion von The Hours des Pulitzer-Preisträgers Kevin Puts an die MET zurück, die auch Teil der Live in HD-Serie der Met sein wird. Später in der Saison kehrt sie an die MET zurück, um die Rolle der Musetta in La Bohème unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin zu singen. Ausserdem ist sie als Donna Elvira in Brenna Corners Produktion von Don Giovanni an der North Carolina Opera zu hören. Ausserdem ist Sylvia D’Eramo in den Konzerten mit Piotr Beczała in Andermatt (Schweiz) und Jonathan Tetelman mit dem Tivoli Symphony Orchestra in Kopenhagen zu hören.

In der Saison 2021/22 gab Sylvia D’Eramo wichtige Debüts: Ursprünglich sollte sie als Diane in der abgesagten Inszenierung von Iphigénie en Tauride an der Metropolitan Opera debütieren, stattdessen gab sie dort ihr Debüt als Gräfin Ceprano in Rigoletto. Ausserdem gab sie ihr Debüt beim Philadelphia Orchestra als Kitty/Vanessa in der Konzertversion von Kevin Puts‘ The Hours.

In der Saison 2020/21 wurde Sylvia in das Lindemann Young Artist Program der Metropolitan Opera aufgenommen. Im Jahr 2021 gab sie ihr Rollendebüt als Mimì in La Bohème unter der Leitung von James Gaffigan beim Verbier Festival in der Schweiz, wo sie auch mit dem Thierry Mermod Top Singer Prize ausgezeichnet wurde.

Während der COVID-geprägten Saison 2019/2020 absolvierte D’Eramo eine Ausbildung an der Los Angeles Opera als Mitglied des Young Artist Program. Ausserdem gab sie ihr Ensemble- und Rollendebüt an der Lyric Opera Kansas City als Musetta in La Bohème. Im Sommer 2020 sollte sie Gründungsmitglied des Aspen Opera Theater and Vocal ARTS Programms unter der Leitung von Renée Fleming und Patrick Summer werden und die Rolle der Rosasharn in Ricky Ian Gordons The Grapes of Wrath singen (wegen COVID-19 abgesagt). Ausserdem sollte sie mit dem Britt Festival Orchestra als Sopransolistin in Beethovens Neunter Symphonie unter der Leitung von Teddy Abrams auftreten (abgesagt). In der Saison 2018/2019 trat sie dem Benenson Young Artist Program der Palm Beach Opera bei, wo sie im Rising Stars Concert auftrat und Zerlina in Don Giovanni und Adele in Die Fledermaus sang. Im Mai 2019 trat Sylvia D’Eramo bei der Glens Falls Symphony als Sopransolistin in Beethovens Neunter Symphonie auf und kehrte dann für ihr zweites Jahr als Apprentice an die Santa Fe Opera zurück, wo sie die Mimi in La Bohème sang und die Barena in Jenůfa.

Zuvor war Sylvia D’Eramo als Apprentice Artist an der Santa Fe Opera tätig, wo sie die Cugina in Madama Butterfly sang und an der Yale Opera die Gretel in Hänsel und Gretel und die Pamina in Die Zauberflöte. Im Konzertbereich trat sie bei der Marvin Concert Series in ihrem Heimatstaat Texas mit Verdis Requiem und bei der Yale Philharmonia mit Beethovens Neunter Symphonie unter der Leitung von Maestro Marin Alsop auf.

Sylvia D’Eramo ist 2017 auf der Albany Record-Aufnahme von The Crucible von Robert Ward in der Rolle der Abigail Williams zu hören. Sie war Gewinnerin des Lois Alba Aria Wettbewerbs und gewann einen Förderpreis der Career Bridges Foundation.

Für alle, die Schweizer Sinfonik nicht nur hören, sondern
leben

Exklusive Vorteile geniessen, Einblicke hinter die Kulisse bekommen & Gutes tun

Newsletter

Bleiben Sie im Takt

Exklusive Einblicke, Termine & Highlights direkt in Ihr Postfach