A Night at the Opera
CHF
135 / 105 / 85 / 60 / 45

Über das Programm
Die Opernwelt ist zu Gast in Andermatt und widmet sich den schönsten Werken der Klassik: Da ist die aus Trinidad und Tobago stammende Sopranistin Jeanine De Bique, die mit ihrem Debüt-Soloalbum «Mirrors» zahlreiche renommierte Auszeichnungen für die beste Solo-Gesangsaufnahme erhielt. Da ist die ägyptische Mezzosopranistin Farrah El Dibany, die bei der offiziellen Amtseinführung von Emmanuel Macron nach seiner Wiederwahl zum Staatspräsidenten die Marseillaise sang. Da ist Valentin Thill, der seinerseits aus Frankreich stammt und sich durch seine ausdrucksstarke Stimme und seine lebendige Bühnenpräsenz auszeichnet. Und da ist schliesslich Marcus Farnsworth, der nicht nur als Liedspezialist gilt, sondern auch auf den Opernbühnen zu Hause ist. In Andermatt treffen sie sich, um gemeinsam mit dem Swiss Orchestra unter der Leitung von Lena-Lisa Wüstendörfer die Welt der Oper in die Konzerthalle zu bringen.
Das Besondere: Sie stammen nicht nur aus unterschiedlichen Ländern, sondern repräsentieren jeweils ihr eigenes Stimmfach. Die Sopranistin – als höchste Frauenstimme oft strahlend, brillant und beweglich – sorgt für die emotionalen Höhepunkte. Als Primadonna, Heldin oder Liebesopfer mimt sie die jugendliche, schöne Frau, doch auch als mächtige, manchmal rachsüchtige Figur ist sie auf der Bühne zu erleben. Sie liebt, leidet und stirbt dramatisch. Die Mezzosopranistin mit ihrem warmen und dunklen Timbre muss sich traditionellerweise immer wieder mit Nebenrollen begnügen, die dafür häufig besonders interessant und vielschichtig gestaltet sind. Sie ist Verführerin, Gegenspielerin, Mutterfigur – oder sie gibt in einer sogenannten Hosenrolle den jungen Mann. Mal strahlend, mal romantisch, mal tragisch: Der Held ist immer ein Tenor. Kraftvoll, leidenschaftlich und lyrisch gibt er meist die männliche Hauptfigur, emotional, impulsiv und manchmal auch naiv singt er die grossen Arien mit dem nötigen Pathos. Die mittlere Männerstimme, die oft warm, kraftvoll und facettenreich klingt, wird vom Bariton bedient. Seine Rollen reichen vom Sympathieträger bis zum Bösewicht. Als charakterstarker Gegenspieler des Tenors, als Vaterfigur oder Antiheld ist er oft der coole Typ – sarkastisch, charmant und manchmal gefährlich. Soweit die Klischees. Wie es wirklich ist, erfahren Sie in unterschiedlichsten Besetzungen in der Andermatt Konzerthalle.
Besetzung
JEANINE DE BIQUE, Sopran
FARRAH EL DIBANY, Mezzosopran
VALENTIN THILL, Tenor
MARCUS FARNSWORTH, Bariton
SWISS ORCHESTRA
LENA-LISA WÜSTENDÖRFER, Leitung
Konzertprogramm
Eine Zeitreise durch die Welt der Oper von Händels Serse («Ombra mai fù») über Mozarts Zauberflöte («Dies Bildnis ist bezaubernd schön») bis zu Bizets Carmen («Habanera») oder Verdis La traviata («Ah, fors’è lui») u.v.a.m.
- 19:00Türöffnung
- 19:30Konzert (inkl. Pause)
- 21:30ungefähres Konzertende
Konzerthalle
Andermatt
Anfahrt
Details zur Anreise finden Sie auf der Website von ANDERMATT MUSIC.
Barrierefreiheit
Die Andermatt Konzerthalle ist barrierefrei zugänglich. Rollstuhltickets erhalten Sie per E-Mail an info@andermattmusic.ch oder bei den Andermatt Alpine Apartments unter der +41 41 888 78 00.
Menschen mit eingeschränkter Mobilität werden die Sitzplätze auf dem Balkon empfohlen. Bei Kammermusikkonzerten und Konzerten mit Neuer Volksmusik wird in der Regel nicht tribüniert bestuhlt: Hier sind sämtliche Plätze stufenlos erreichbar.
Die Andermatt Konzerthalle verfügt über eine induktive Höranlage.
Garderobe
Abendkasse
Die Abendkasse öffnet 1 Stunde vor Konzertbeginn.
Einlass
Einlass in den Konzertsaal ist 30 Minuten vor Konzertbeginn. Verspäteter Einlass ist nur während des Applaus zwischen den Stücken und auf Anleitung des Saalpersonals möglich.
Ermässigungen
Ermässigungen gibt es für Kinder, Schüler*innen, Studierende und Lernende, für Urner*innen, Owner sowie Mitglieder des GotthardMemberClub. Details über die Vergünstigungen finden Sie hier.
Die inspirierende Sopranistin Jeanine De Bique aus Trinidad zieht das Publikum rund um den Globus mit makelloser Technik, funkelnden Koloraturen und tief bewegenden, dramatisch klugen Darbietungen in ihren Bann. De Bique, die mit einer musikalischen Vielseitigkeit gesegnet ist, die sie in barocken, klassischen und zeitgenössischen Rollen gleichermassen glänzen lässt, bringt eine einzigartige Authentizität auf die Bühne und hat sich ihre internationale Position als eine der aussergewöhnlichsten Sopranistinnen ihrer Generation fest gesichert.
Zu den Höhepunkten der Spielzeit 2024/25 gehören Télaïre in Rameaus «Castor und Pollux» für die Opéra National de Paris in der Neuinszenierung von Peter Sellars unter Teodor Currentzis und in einer konzertanten Wiederaufnahme bei den Salzburger Festspielen sowie «Le lacrime di Eros», ein barockes Pasticcio mit Werken von Caccini, Peri und Monteverdi, arrangiert und dirigiert von Raphaël Pichon und unter der Regie von Romeo Castellucci für die Dutch National Opera. Mit ihrem Rollendebüt als Violetta (”La traviata”) kehrt De Bique sowohl an das Grand Théâtre de Genève unter Paolo Carignani als auch an die Staatsoper Unter den Linden unter Jérémie Rhorer zurück. Auf dem Konzertpodium gibt De Bique ihr Debüt mit dem Royal Concertgebouw Orchestra in der «Matthäus-Passion» unter Riccardo Minasi, singt sie in Mahlers Symphonie Nr. 4 mit der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Simone Young, im «Messias» unter der Leitung von Jonathan Cohen sowie im «Messias» und im Requiem von Faure mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra unter der Leitung von Manfred Honeck. In Konzerten ist De Bique in der Kölner Philharmonie mit dem Pianisten Aaron Wajnberg, im Concertgebouw Amsterdam mit Maarten Engletjes und dem PRJCT Amsterdam sowie mit der Philadelphia Chamber Music Society und dem Pianisten Warren Jones zu hören.
Jeanine De Biques Debüt-Soloalbum «Mirrors», eine Entdeckungsreise zu den grössten Heldinnen des Barock, wurde 2021 bei Berlin Classics veröffentlicht. Ihre «umwerfende Virtuosität» (Gramophone) wurde 2022 mit dem Opus Klassik Award für die beste Solo-Gesangsaufnahme, einem Diapason d’Or, dem Edison Klassiek Award und Editor’s Choice-Auszeichnungen in Gramophone, Fono Forum und Opera Magazine belohnt.
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